Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Freunde des CSB,

die Fraktionsvorsitzende des CSB, Alexandra Roos-Teitscheid,  hat bei der Bürgermeisterin, Frau Dr. Meierhofer,  folgenden Beschlussfassungsantrag zum Thema: Bekenntnis zur Lehrplatzoffensive im Bereich Gesundheit insbesondere verbunden mit einem
Bildungszentrum (Altenhilfe, Altenpflege und Erzieher) in Garmisch-Partenkirchen, gestellt:

 

 

 

CSB-Fraktion im Gemeinderat des Marktes Garmisch-Partenkirchen

 

       Alexandra Roos-Teitscheid, Notkarstr. 3, 82467 Garmisch-Partenkirchen (mobil 0171-7424738)

 

Garmisch-Partenkirchen, 12.01.2015

An den Markt Garmisch-Partenkirchen
1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer

 

Antrag: Bekenntnis zur Lehrplatzoffensive im Bereich Gesundheit insbesondere verbunden mit einem Bildungszentrum (Altenhilfe, Altenpflege und Erzieher) in Garmisch-Partenkirchen

 

Sehr geehrte 1. Bürgermeisterin Dr. Meierhofer,

die CSB-Fraktion beantragt, dass der Gemeinderat Garmisch-Partenkirchen in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am 21.01.2015 einen Beschluss fassen möge, der ein Bekenntnis zur Lehrplanoffensive im Bereich Gesundheit insbesondere verbunden mit einem Bildungszentrum (Altenhilfe, Altenpflege und Erzieher) in Garmisch-Partenkirchen darstellt.

Gerne möchten wir diesen Antrag erläutern bzw. kommentieren:

  1. In der Kreistagssitzung im Dezember 2014 stellten die Verantwortlichen der Kreisentwicklungsgesellschaft die Ergebnisse ihrer Machbarkeitsstudie und Recherchen zu benanntem Thema vor. Dabei wurde seitens der KEG überaus deutlich ein Signal der Politik gefordert, sodass die KEG weiterarbeiten kann. Dieses Signal kann nun in Form einer Willensbekundung gegeben werden, und zwar durch den Marktgemeinderat Garmisch-Partenkirchen mit einem deutlichen „JA“ zum Standort GAP für ein Ausbildungszentrum Altenhilfe, Altenpflege und Erzieher.

  2. Da in besagter Kreistagssitzung zwar eine Zustimmung erkennbar war, sie aber nicht festgehalten oder gar als Beschluss gefasst wurde, sollte hier die Marktgemeinde in Person des Marktgemeinderats ihre Bereitschaft und ihren Willen eindeutig bekunden.

  3. Da die Marktgemeinde seit dem 01.01.2015 wieder Mitglied in der KEG ist und somit Sie, die 1. Bürgermeisterin, oder der 2. Bürgermeister in den Gremien der KEG sitzen, sollte der Marktgemeinderat Ihnen einen klaren Handlungsauftrag dieses Thema betreffend mitgeben.

  4. Mit dem Projekttitel „GAP 2020“ hat sich der Marktgemeinderat selbst die Hausaufgabe gegeben, einen Teil der Aurelis-Flächen rund um den Bahnhof selbst zu entwickeln und mit Leben für die Bevölkerung von Garmisch-Partenkirchen zu füllen. An diesem Standort z.B. könnte dieses Bildungszentrum entstehen und dadurch die direkte Anbindung an den Zugverkehr, aber auch die Nähe zum Zentrum genutzt werden.

  5. Hinsichtlich der Leifheit-Stiftung, in deren Genuss die Marktgemeinde kommen könnte, wäre durch dieses zukunftsfähige Projekt eine Grundlage geschaffen, auf das die vom Ehepaar Leifheit gewünschte Verwendung der Mittel zutreffen kann, und zwar die Ausrichtung an Senioren und älteren Bürgerinnen und Bürger, hier durch deren Pflege. Natürlich gilt es dies noch genauer zu prüfen.

  6. Der Kreistag und dessen vorberatende Gremien könnten auf diese Willensbekundung der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen aufbauen und diese in ihre Überlegungen einbeziehen, sodass baldmöglichst das von der KEG erbetene Signal verbindlich gegeben wird. Nur so kann ein zeitnahes Vorantreiben dieses Projekts und das Ende des Aufschiebens eingeläutet werden.

 

Sicherlich könnten auch, falls gewünscht, die Verantwortlichen der KEG zu diesem Thema in der Sitzung Fragen beantworten und dann einen konkreten Zeitplan für das weitere Vorgehen vorstellen.

 

 

In der Hoffnung, dass das Projekt „Bildungszentrum Altenhilfe, Altenpflege und Erzieher“ mit dem Standort in Garmisch-Partenkirchen und die Lehrplatzoffensive im Bereich Gesundheit durch diesen Antrag Fahrt aufnimmt und nunmehr keine wertvolle Zeit verloren geht verbleibe ich

 

mit freundlichen Grüßen

 

Alexandra Roos-Teitscheid

für die CSB-Fraktion

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