Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Freunde des CSB Garmisch-Partenkirchen,

wir möchten Sie gerne darüber informieren, dass unsere Fraktionsvorsitzende, Alexandra Roos-Teitscheid, im Namen der CSB Fraktion, folgende offene Anfrage, das Militärmusikfestival GaPa-Tattoo betreffend, an die 1. Bürgermeisterin, Dr. Sigrid Meierhofer, gestellt hat. Den Brief der 1. Bürgermeisterin an das Zentrum der Militärmusik der Bundeswehr, können Sie auf unserer Homepage: www.csb-gapa.de lesen.

 

Franziska Louisot
CSB Öffentlichkeitsarbeit

 

 

CSB-Fraktion im Gemeinderat des Marktes Garmisch-Partenkirchen

 

       Alexandra Roos-Teitscheid, Notkarstr. 3, 82467 Garmisch-Partenkirchen (mobil 0171-7424738)

 

Garmisch-Partenkirchen, 19.01.2015

An den Markt Garmisch-Partenkirchen
1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer

 

Offene Anfrage das Militärmusikfestival GaPa-Tattoo betreffend mit der Bitte um öffentliche und zeitnahe Stellungnahme

 

Sehr geehrte 1. Bürgermeisterin Dr. Meierhofer,

der CSB-Fraktion liegt anhängendes Schreiben aus dem Rathaus, von Ihnen und Herrn Eitzenberger unterschrieben, das Militärmusikfestival GaPa-Tattoo betreffend vor. Diesem mussten wir und können wir entnehmen, dass die Marktgemeinde diese Veranstaltung in Zukunft „sowohl personell, als auch organisatorisch in der gewohnten Weise“ nicht mehr unterstützen wird. Gleichzeitig lesen wir Ihr Bedauern über die Auflösung der erfolgreichen, mehrere Jahrzehnte andauernden Zusammenarbeit und den drohenden Verlust der zukünftigen Einnahmen, die wohltätigen Zwecken hätten zugeführt werden können.

Vielmehr sollen sich die Veranstalter künftig mit GaPa-Tourismus kurzschließen und die Unterstützung von dieser Seite, wenn überhaupt möglich, aber in jedem Fall in „anderer Weise“ als bisher erfahren.

Die CSB-Fraktion und das CSB e.V. ist sehr befremdet angesichts dieses Schreibens (sowohl inhaltlich als auch den bedauernden Tonfall betreffend) und wir können und wollen die Aufkündigung dieser Zusammenarbeit, ohne dass auch nur ein Wort in nur einem Gremium des Marktgemeinderats inklusive aller Ausschüsse über dieses Thema gefallen ist, nicht akzeptieren.

So kritisieren wir zum Einen Ihren Stil, hinter verschlossenen Türen und im Alleingang diese Entscheidung getroffen und dann auch an die Verantwortlichen beim Militär so kommuniziert zu haben. Auch das Zurückfahren des Engagements der Marktgemeinde haben Sie, wie im Schreiben anders angekündigt, erst dann bei der Scheckübergabe nur dann am Rande angemerkt, als die Medienvertreter und ein Großteil der Öffentlichkeit gegangen war. Dies ist keinesfalls Transparenz.

Wir kritisieren zum Anderen, dass Sie die Mitglieder des Marktgemeinderats zu Beginn nicht in diese Entscheidung miteinbezogen haben und auch seitdem nicht einbezogen haben. Weder der zuständige Ausschuss (hier wohl der Tourismus-, Sport und Kulturausschuss) noch der Finanzausschuss wurden zumindest informiert, geschweige denn zu einer Diskussion dieses Rückzugs der Marktgemeinde aus diesem renommierten und geschätzten Projekt betreffend aufgerufen. Auch liegt Ihnen, und auch den lokalen Medien, seit Dezember 2014 ein Offener Brief eines Bürgers von Garmisch-Partenkirchen zu diesem Thema vor – bislang ohne jegliche Reaktion Ihrerseits. Dies ist kein neues Miteinander.

Wir kritisieren auch im Übrigen gleichzeitig das Weiterverweisen der Veranstalter des Militärmusikfestivals an GaPa-Tourismus und das Abwälzen dieser Ihnen wohl lästigen Aufgabe an GaPa-Tourismus nach fast zwei Jahrzehnten Zusammenarbeit mit dem Hauptamt.

Wir, das CSB, unterstützen das Militärmusikfestival GaPa-Tattoo, nicht nur in diesem Jahr, sondern taten dies auch in der Vergangenheit, was u.a. unsere Unterschriftenaktion zum Verbleib des Musikcorps der 1. Gebirgsdivision in Garmisch-Partenkirchen deutlich zeigt.

Wir erwarten von Ihnen eine öffentliche Information des Gemeinderats und natürlich der Öffentlichkeit über Ihre Absichten die Zukunft des Militärmusikfestivals GaPa-Tattoo betreffend und eine Stellungnahme zu unseren Kritikpunkten an Ihrem Vorgehen. Zugleich erwarten wir ein gemeinsames Vorgehen, das in den Gremien abgestimmt ist und erst dann als Beschluss Dritten kommuniziert wird.

 

 

Alexandra Roos-Teitscheid

für die CSB-Fraktion

 

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