CSB-Fraktion im Gemeinderat des Marktes Garmisch-Partenkirchen

CSB-Fraktion im Kreistag Garmisch-Partenkirchen

       Alexandra Roos-Teitscheid, Notkarstr. 3, 82467 Garmisch-Partenkirchen (mobil 0171-7424738)
Walter Echter, Waldweg 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen (mobil 0173-8630677)

Garmisch-Partenkirchen, 23.07.2015

An den Markt Garmisch-Partenkirchen
1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer

An den Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Landrat Anton Speer

 

Stellungnahme zur Zukunft der Kreisentwicklungsgesellschaft

 

Sehr geehrte 1. Bürgermeisterin Frau Dr. Meierhofer,
sehr geehrter Herr Landrat Speer,

 

die CSB-Fraktion erlaubt sich, Ihnen für die Gesellschafterversammlung der Kreisentwicklungsgesellschaft am 30.07.2015 folgende Ausführungen mitzugeben. Dabei handelt es sich um eine, in unseren Augen unumgängliche Umstrukturierungsmaßnahme, die nach dem Austritt Murnaus innerhalb der KEG jetzt ergriffen werden muss.

 

Grundsätzliches:

  1. Eine Koordinierung auf Kreisebene für die Bereiche Tourismus und Gesundheit ist sinnvoll und auch zwingend.

 

  1. Wir brauchen eine schlanke, unabhängige Organisationsstruktur, mit weniger Personal und entsprechender durchschlagender Fachkompetenz.

     

  2. Die KEG kann dies in der derzeit bestehenden Struktur nicht leisten und hat in dieser Form keine Zukunft.

 

Wie kann dies konkret in der Zukunft aussehen?

 

  • Stelle eines Tourismus-Managers (=Kümmerer) im Landkreis

Jede Talschaft entwickelt schon jetzt und meist höchst erfolgreich für sich ein eigenes touristisches Konzept. Wer sonst als der Kreis, kann darüber hinaus übergeordnet steuern oder ergänzen und dabei Synergieeffekte erreichen? Hier bedarf es einer Stelle, die bündelt, Angebote macht und sich um übergeordnete touristische Belange kümmert.

 

 

  • Stelle eines Gesundheits-Managers im Landkreis

Auch für die Kooperation der verschiedenen Gesundheitseinrichtungen und vor allem für die Ausbildung in diesem Sektor, sind der Kreis bzw. kreisnahe Einrichtungen die richtige Entscheidungsebene. Die bisherige Arbeit und Projekte können hier weitergeführt werden.

 

  • Eine Assistenz für beide Bereiche –Tourismus und Gesundheit - im Landkreis

Beiden, dem Tourismus-Manager und dem Gesundheits-Manager, muss eine unterstützende Kraft zur Seite gestellt werden, die die administrativen und organisatorischen Tätigkeiten übernimmt.

  • Verzicht auf eine separate Stelle des Regionalmanager-/ Geschäftsführerpostens

Hier wäre eine Personalunion des Geschäftsführers mit dem Tourismus- oder Gesundheitsmanager sinnvoll.

  • Benennung eines Bildungskoordinators im LRA, sofern noch nicht geschehen

     

  • Verzicht auf weitere Beiräte

Die restlichen, derzeit bestehenden Beiratsbereiche, wie Energie, Landwirtschaft und Gewerbe/Wirtschaft können in bestehende oder einzurichtende Abteilungen im Landratsamt integriert werden. Hier ist etwa der Wirtschaftsförderer das beste Beispiel, der direkt dem Landrat unterstellt sein soll und auf den eben kein direkter Zugriff seitens des Beirats Gewerbe/Wirtschaft gegeben sein soll.

Fazit:

Die KEG als GmbH mit 26 Gesellschaftern, Aufsichtsrat und fünf Beiräten, in denen immer wieder die gleichen Verantwortlichen, wie Bürgermeister oder andere Politiker vertreten sind, ist völlig ungeeignet. Es benötigt einen tiefgreifenden Einschnitt und eine Reform an Haupt und Gliedern. Diese kann nur nach einer Auflösung der KEG gelingen. Erst dadurch wird der Weg für einen Neustart geebnet, einen Neustart mit einer völlig neuen Führungsstruktur.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Alexandra Roos-Teitscheid und Walter Echter

für die CSB-Fraktion

 

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